FNS (Wildhainweg 21, Plenarsaal), Bern
Tagung
SUPRIO Tagung, 6. November 2025
FNS (Wildhainweg 21, Plenarsaal), Bern
mit Simultanübersetzung Französisch-Deutsch
Geopolitische Veränderungen: Welche Folgen für die Hochschulen?
09.00 – Willkommen bei Kaffee und Gipfeli
09.30 – Begrüssung
Anne Laufer, Präsidentin von SUPRIO
>Präsentation
09.40 – Das Rezeptbuch der Autokraten – und was sie damit anrichten
Referat und Diskussion
Eva Maria Belser, Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, UNESCO Lehrstuhl für Demokratie und Menschenrechte, Co-Direktorin des Instituts für Föderalismus, Universität Freiburg
>Präsentation
Nach dem Fall der Berliner Mauer glaubten auch jene, die sich über Fukuyamas Ende der Geschichte lustig machten, dass er im Grunde doch recht hatte. Die liberale Demokratie schien sich durchgesetzt zu haben und ihre globale Verbreitung nur eine Frage der Zeit. Globale Demokratiethermometer zeigen allerdings nun seit Jahren deutliche Abkühlungstendenzen. Nicht nur junge Demokratien geraten immer wieder in Turbulenzen, auch altehrwürdige Systeme sind am Straucheln, ja Stürzen. Autokratische Tendenzen zeigen dabei immer die gleichen Muster. Zuerst wird die Zivilgesellschaft geschwächt, dann werden die Medien angegriffen, schliesslich geraten die Universitäten ins Visier, bis letztlich die Gewaltenteilung offen durchbrochen und die Unabhängigkeit der Justiz missachtet wird. Ganz zum Schluss folgt die Vereinnahmung oder Marginalisierung der Parlamente und der autokratische Machtausbau. In ihrem Inputreferat zu den Auswirkungen des geopolitischen Kontexts auf die akademische Welt wird Prof. Eva Maria Belser einen Blick in die Rezeptbücher der Autokraten werfen und einige Überlegungen dazu anstellen, was sie anrichten – in Bezug auf Demokratie, Rechtsstaatlichkeit Menschenrechte und das universitäre Leben. Zum Schluss wird es um die Frage gehen, wie Universitäten sich besser wappnen können, um zunehmendem Druck auf Meinungs- und Forschungsfreiheit zu widerstehen.
Diskussion moderiert von Marius Widmer, Vize-Präsident von SUPRIO
10.40 – PAUSE
11.00 – Herausforderungen der Kommunikation in einem polarisierten und von internationalen Spannungen geprägten Kontext
Case studies und World Café (auf Englisch)
Christian Degen, Leiter Kommunikation und Marketing, und Brigit Bucher, Leiterin Medien Relations, Universität Bern, Nicole Kasielke, Leiterin Kommunikationskanäle, ETH Zürich, und Marco Cattaneo, Kommunikationsdirektor, Universität Genf
>Präsentation
Geopolitische Verwerfungen stellen Hochschulen nicht nur vor operative und strukturelle Probleme, sondern bringen auch Reputationsrisiken mit sich und damit Herausforderungen für die Kommunikationsabteilungen. In einer zunehmend polarisierten Welt stehen Hochschulen stärker unter Beobachtung, müssen ihre Entscheidungen öffentlich begründen oder werden dazu aufgefordert zu internationalen Krisen Stellung zu beziehen. Politisch extrem aufgeladene Themen wie der Nahostkonflikt führen zudem zu inneruniversitären Spannungen und/oder Protesten. Diese Situationen sind kommunikativ höchst anspruchsvoll. Eine aktive, transparente und wertebasierte Kommunikation wird dabei zur Schlüsselressource, um Reputationsschäden zu vermeiden und das Vertrauen zu wahren. Ausgehend von Beiträgen der Universitäten Genf und Bern sowie der ETH Zürich bietet das World Café die Gelegenheit, Erfahrungen zu verschiedenen Themen auszutauschen – von geopolitischer Positionierung bis hin zur konkreten Medienarbeit.
12.15 – STEHLUNCH
13.15 – Wie die ETH Zürich ihre Forschenden ermutigt, zwischen Wissenschaft und Politikgestaltung tätig zu werden
Präsentation und Diskussion
Benedikt Knüsel, Leiter Science-Policy Interface, ETH Zürich
>Präsentation
Nicht erst die Corona-Pandemie hat es gezeigt: Politik und Verwaltung haben bei ihren Entscheiden und den entsprechenden Vorbereitungen den Wunsch und das Bedürfnis, sich auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu stützen. Gleichzeitig haben viele Forschende den Wunsch, mit ihrer Expertise politische Entscheide zu beeinflussen. Das 2022 neu gegründete Science-Policy Interface der ETH Zürich unterstützt als zentrale Anlaufstelle alle Angehörigen der ETH Zürich, die sich an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik engagieren. In den Leitlinien der ETH Zürich zum Science-Policy Engagement, die seit 1. Februar 2024 in Kraft sind werden ETH-Angehörige explizit ermuntert, ihr Wissen in die Politik zu tragen und damit die politische Entscheidungsfindung zu unterstützen. Gleichzeitig begleitet das Science-Policy Interface die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule bei diesem Engagement. Weiter intensiviert wird dieser Transfer von der Wissenschaft in die politische Sphäre über ETH Policy Fellowships, ein massgeschneidertes Programm für Kadermitarbeitende des öffentlichen Sektors. Benedikt Knüsel wird die ETH-Richtlinien anhand von Beispielen vorstellen und wird einen Ausblick geben, wie sich dieses Modell mit der Gründung einer School of Public Policy im Herbst 2025 verändern wird.
Diskussion moderiert von Marcel Falk, Leiter Kommunikation und Public Affairs, SCNAT
14.15 – PAUSE
14.30 – Wissenschaftliche Expertise in einem digitalen und überladenen Medienumfeld
Keynote und Diskussion
Gilles Marchand, Ehemaliger Generaldirektor der SRG SSR, Direktor der Initiative Média Philanthropie, Universität Genf
>Präsentation
Die gesellschaftliche Polarisierung nimmt überall in Europa zu – auch die Schweiz bildet keine Ausnahme, wie das jüngste Wahlbarometer der SRG zeigt. Besonders betroffen ist das untrennbare Zusammenspiel von Politik und Medien: Auf der einen Seite pointierte politische Aussagen und vereinfachte Argumente, auf der anderen Seite eine hektische Jagd nach Aufmerksamkeit und der zunehmende Einsatz von KI. Die Triebkräfte dieser Polarisierung sind offensichtlich. In diesem Kontext wird wissenschaftliche Expertise immer wichtiger – um den gesellschaftlichen Dialog zu versachlichen und um die gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln. Doch wie kann diese Expertise in einem digitalen, überladenen Medienumfeld überhaupt noch die Öffentlichkeit erreichen? Und wie können Universitäten und Hochschulen als Institutionen im öffentlichen Diskurs sichtbar werden und daraus Impulse für die Forschungsfinanzierung gewinnen – ohne dabei die Inhalte zu verfälschen?
Fragen und Diskussion moderiert von Marius Widmer, Kommunikationsverantwortlicher, Universität Freiburg
15.30 – Schlussbemerkung und Verabschiedung
Anne Laufer,Präsidentin von SUPRIO
15.35 – Networking und Apéro
Wir freuen uns, mit allen Teilnehmenden den spannenden Tag mit angeregten Diskussionen ausklingen zu lassen.
SUPRIO Tagung, 28. November 2024
FNS (Wildhainweg 21, Plenarsaal), Bern
mit Simultanübersetzung Französisch-Deutsch
KI, Cybersecurity, Krisen und Neutralität: Herausforderungen und Strategien für Hochschulen
09.00 – Willkommen bei Kaffee und Gipfeli
09.30 – Begrüssung
Anne Laufer, Präsidentin und Marius Widmer, Vize-Präsident von SUPRIO
>Präsentation
09.40 – Praktische Strategien zur Integration von generativer künstlicher Intelligenz in Hochschulen
Workshop (auf Englisch)
Guive Khan und Raphaël Thézé, Co-Leiter des Transformationsbüros, Universität Genf
>Präsentation
Der neuerliche Aufschwung generativer KI-Tools und ihre Anwendbarkeit auf komplexe Aufgaben, die zuvor als menschenähnliche „Intelligenz“ betrachtet wurden, haben eine breite Debatte und Verwirrung ausgelöst. Um das Potenzial der KI voll auszuschöpfen und ihre Integration in unsere Institutionen zu erleichtern, ist es zwingend erforderlich, ihren Einsatz aus einer Problemlösungsperspektive zu betrachten, die herkömmliche Disziplingrenzen überschreitet, und spezifische Kompetenzen zu kultivieren. In der Einführung werden die Schlüsselelemente vorgestellt, die es ermöglichen, sowohl die Chancen als auch die Risiken der online verfügbaren generativen KI-Tools zu erkennen. Anschliessend werden in einem interaktiven Gruppenworkshop die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von KI in der Kommunikation (Kreation, Transformation, Analyse, Recherche, Interaktion) praktisch ausprobiert.
11.00 – PAUSE
11.30 – Cybersecurity an Hochschulen und die Rolle der Kommunikation
Case studies
Präsentation Cornelia Puhze, Human-Centred Security, Switch und Darja-Anna Yurovsky, Security Incident Responder im Computer Emergency Response Team (CERT), Switch
>Präsentation
Case studies Nando Luginbühl, Leiter der Presse- und Promotionsstelle, Universität Neuchâtel und Beat Müller, Leiter Kommunikation a.i., Universität Zürich
Cyberangriffe gehören heute zum Alltag und machen auch vor Hochschulen in der Schweiz nicht halt. Die Balance zwischen der Rolle als Institutionen der offenen Diskussionen und Besitzerinnen von sensiblen Forschungs- und Personendaten ist dabei gar nicht leicht zu finden. Aber wie und vor allem wie viel kommuniziert man im Ernstfall? Und wie bereitet man sich vor?
Nach einer Einführung von Switch, einer Stiftung, die seit 1987 digitale und sicherheitsrelevante Dienstleistungen für den Schweizer Universitäts- und Forschungsstandort bereitstellt, werden zwei Fallstudien von Institutionen vorgestellt, die von Cyberangriffen betroffen waren. Eine anschliessende Fragerunde im Plenum bietet Gelegenheit zur weiteren Diskussion und zum Erfahrungsaustausch.
Diskussion moderiert von Marius Widmer, Leiter Kommunikation, Universität Freiburg, und Dominik Lehmann, Leiter Kommunikation, Fachhochschule Nordwestschweiz.
12.30 – STEHLUNCH
13.30 – Engagierte Neutralität? Rollenverständnis der Academia in Konflikten und Krisen
Keynote
Prof. Dr. Caspar Hirschi, Wissenschaftshistoriker, Universität St. Gallen
>Präsentation
Hochschulen als Institutionen, Wissenschaft als System und Forschende als Persönlichkeiten stehen im Spannungsfeld von Wissenschaftsfreiheit, gesellschaftlichem Engagement und politischer Unparteilichkeit. Für die Kommunikation im BFI-Bereich stellt sich die Frage, mit welchem Wertekompass Kernbotschaften für die Haltung in konkreten aktuellen Konflikten entwickelt werden können und was wir aus den Erfahrungen in der Vergangenheit und aus anderen Ländern lernen können.
Fragen und Diskussion moderiert von Josefa Haas, Leiterin Kommunikation, swissuniversities
14.45 – PAUSE
15.00 – Die Zukunft der Beziehungen zur EU: Welche Rolle für die Hochschulen?
Infopoint und World Café
Maryline Maillard, Leiterin EU and International Affairs, ETH-Rat und Anne Laufer, Leiterin Public Affairs, Universität Genf
>Präsentation
Forschung und Innovation sowie die Personenfreizügigkeit sind zwei der sieben bilateralen Abkommen, die 1999 mit der EU abgeschlossen wurden. Die allgemeine und berufliche Bildung sind Teil eines der neun bilateralen Abkommen, die 2004 abgeschlossen wurden. Ziel der laufenden Verhandlungen ist es, die institutionellen Fragen zu klären und eine neue Grundlage für die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU festzulegen, da die EU andernfalls die Erneuerung und Aktualisierung dieser Abkommen ablehnen würde. Nach Abschluss der Verhandlungen wird das Dossier im Bundesparlament diskutiert und anschliessend dem Volk zur Abstimmung vorgelegt. Das Ergebnis dieses langen und komplexen Prozesses, an dem zahlreiche Akteure beteiligt sind, wird sich auf die Kernaufgaben der Hochschulen auswirken. Welche Rolle spielt die Kommunikation zwischen institutionellen Stellungnahmen, Beiträgen von Expertinnen und Experten, der Beantwortung von Medienanfragen oder der Unterstützung von Debatten innerhalb der Gemeinschaft? Das Thema wird eingeführt und anschliessend in einem World Café diskutiert.
16.00 – Schlussbemerkung und Verabschiedung
Anne Laufer, Präsidentin von SUPRIO
16.05 – Networking und Apéro
Wir freuen uns, mit Teilnehmenden den spannenden Tag mit interessanten Diskussionen ausklingen zu lassen.
Tagung Donnerstag 2. November 2023
FNS (Vormittag), Plenarsaal, Wildhainweg 21
und PROGR (Nachmittag), Zentrum für Kulturproduktion, Waisenhausplatz 30, Bern
mit Simultanübersetzung Französisch-Deutsch
Wissenschaft und Gesellschaft im Dialog – aktuelle Herausforderungen
09.00 – Willkommen bei Kaffee und Gipfeli
09.30 – Begrüssung
Anne Laufer, Präsidentin und Jürg Dinner, Vize-Präsident von SUPRIO
> Präsentation
09.40 – Meinungsfreiheit versus Wokeness. Oder: Muss eine gute Universität weh tun?
Einführungsreferat und World café
Rainer Borer, Leiter Kommunikation der ETH Zürich und Marius Widmer, Leiter Kommunikation der Universität Freiburg
> Präsentation
Die Universität ist der Ort grösstmöglicher (Rede-)Freiheit. Um diese grundlegende Freiheit zu schützen, hat die University of Chicago eigene Prinzipien aufgestellt, die inzwischen von vielen Universitäten vor allem im angelsächsischen Raum übernommen worden sind: Es sei nicht die Aufgabe von Universitäten, ihre Mitglieder vor kontroversen Meinungen und Ideen zu schützen. Selbst Höflichkeit und gegenseitiger Respekt seien keine Rechtfertigung, unangenehme oder sogar als beleidigend wahrgenommene Argumente zu unterbinden. Wie sollen sich Hochschulen als Institution verhalten in diesem Spannungsfeld zwischen Meinungsfreiheit, Wokeness und Engagement? Das Thema wird beispielhaft eingeführt und anschliessend im World-Café-Format vertieft, in konkreten Aspekten diskutiert und mit dem Plenum geteilt.
11.00 – PAUSE
11.30 – Wissenschaft und Politik im Dialog
Präsentation und Diskussion
Anne Laufer, Leiterin Public affairs der Universität Genf, und Marcel Falk, Leiter Kommunikation von SCNAT
>Präsentation
Evidenzbasierte Politik: Pleonasmus oder Utopie?
Stefan Honegger, Persönlicher Mitarbeiter Bundespräsident Berset
>Präsentation
Stefan Honegger wurde im September 2020 persönlicher Mitarbeiter von Bundesrat Alain Berset und stand während der Covid-Krise in Verbindung mit Wissenschaftlern. Er wird auf diese Erfahrung zurückblicken und sich auch im weiteren Sinne zur Interaktion zwischen Politik und Wissenschaft äußern.
Wissen und Entscheiden – Das Zusammenspiel von Forschung und Politik während Krisen
Martina Weiss, Generalsekretärin von swissuniversities
12.15 – Fragen und Diskussion
12.45 – STEHLUNCH
GEMEINSAMES PROGRAMM MIT ScienceComm23 (beim PROGR)
14.00 – Begrüssung
Philipp Burkard, Geschäftsführer von Science et Cité, und Jürg Dinner, Vize‑Präsident von SUPRIO
Ein zweischneidiges Schwert? Trade-Offs beim Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft
Keynote
Niels G. Mede, Wissenschaftler für Wissenschaftskommunikation, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich
> Präsentation
Wissenschaftskommunikation geht über die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse an die Öffentlichkeit hinaus. Sie ermöglicht auch den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit und informiert auf diese Weise soziales und politisches Handeln. Dies ermöglicht zugänglichere, inklusivere, gesellschaftlich engagierte und demokratisch legitimierte Wissenschaftskommunikation. Doch dialogische Wissenschaftskommunikation bringt Trade-offs mit sich, denn sie erlaubt auch öffentliche Kritik, Skepsis oder Angriffe gegen Wissenschaftler:innen und Wissenschaftskommunikator:innen. Hat Offenheit zum Dialog also den Preis öffentlichen Gegenwinds? Wie lässt sich das herausfordernde Terrain dialogischer Wissenschaftskommunikation bewältigen? Und wie lässt sich vermeiden, dass ihr Mehrwert angesichts solcher Herausforderungen aus dem Blick gerät? Die Keynote wird diese Fragen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten: Sie wird Trends und Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation erörtern, sie mit wissenschaftlichen Daten kontextualisieren und die Schweiz mit anderen Kontexten vergleichen.
14.30 – Fragen und Diskussion
15.00 – PAUSE
15.15 – Session nach Wahl aus den folgenden 4:
a. Engaging for change: Risks and opportunities
World Café (auf Englisch)
Mialy Rann, Nicolas Seidler und Cristina Agrigoroae vom Geneva Science-Policy Interface
To address the complex and intertwined global challenges we face, scientists are increasingly called to provide their expertise not only as knowledge producers but also as communicators, advisors and sometimes even activists. What does it mean for scientists to engage with policymakers, civil society, the public, and the media? What are the differences between science advice, advocacy and activism and with what skills and resources can their boundaries be navigated effectively?
b. Science Fiction Prototyping – Wie immersive Szenarien diskursiv wirken
Atelier (ohne Übersetzung)
Birgitta Borghoff, Jonatan Turegard, Thomas Keller und Isabelle Stutz von Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Können sich Menschen eine Freundschaft mit emotionaler KI vorstellen?
c. Dialogue Session (interaktiv, ohne Übersetzung)
- Everything in One Place All at Once: Das interaktive Webcomic mit Fabian Lang
- Mit Unterhosen die Regenwürmer retten mit Pia Viviani
- Crossmediale Wissen(schaft)svermittlung: Pilotprojekt mit Berufslernenden mit Sabina Heuss
- Pizza, Philosophy & Science mit Céline Jenni
d. Speed Talks
- Peut-on encore élargir l’accès à la communication scientifique ? mit Fabienne Crettaz von Roten
- Science et politique : la communication scientifique au Parlement mit Sophie Girardin
- Codesigning Cadagno: Multidisciplinary and Participatory Synergy mit Max da Rocha Fonseca (auf Englisch)
- Grüne Gärten mit harten Fakten mit Rahel Skelton
- Morph Tales – Künstliche Intelligenz entdecken mit Gertrud Lindner und Florian Meyer
- Sciences en livres : fictions et bandes-dessinées avec Nicolas Beck
16.40 – Schlussbemerkung und Verabschiedung
Philipp Burkard, Geschäftsführer von Science et Cité, und Anne Laufer, Präsidentin von SUPRIO
16.45 – Networking et Apéro
Wir freuen uns, mit möglichst allen Teilnehmenden den spannenden Tag mit interessanten Diskussionen ausklingen zu lassen.
Das gesamte Programm des Schweizer Jahreskongresses der Wissenschaftskommunikation ScienceComm’23 vom Donnerstag, 2. bis Freitag, 3. November findet Ihr auf der Kongress-Website.
Tagung 10. November 2022: „Wissenschaft, Politik und Nachhaltigkeit aus Sicht der Kommunikation“
Schweizerischer Nationalfonds Bern, Plenarsaal
Begrüssung und aktuelle Herausforderungen in der Hochschulkommunikation
Jürg Dinner, Präsident und Anne Laufer, Vize-Präsidentin von SUPRIO
Wissenschaft und Politik
Einführung
Anne Laufer, Universität Genf, Leiterin Public Affairs und Josefa Haas, swissuniversities, Leiterin Kommunikation
Präsentation Anne Laufer
Präsentation Josefa Haas
Aus nationaler Sicht: Information- und Interessenvertretung in der Bundespolitik mit dem Netzwerk Future
Präsentation und Diskussion
Mit Xavier Pilloud, Exekutivsekretär von Netzwerk Future und Direktor von VIRTÙ Public Affairs AG und Noemi Dissler, Mitarbeiterin von Netzwerk Future und VIRTÙ Public Affairs AG
Zur Präsentation
Aus kantonaler Sicht: “Umgang mit politischen Themen und Interaktion mit politischen Akteuren”
Podiumsgespräch und Diskussion
Mit Elie Burgos, Universität Lausanne, Assistent des Rektors;
Herwig Dämon, Universität St Gallen, Manager für Public Affairs und Kommunikation;
Nina Eggert, EPFL, Beraterin für institutionelle Beziehungen;
Dominik Lehman, Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, Leiter Kommunikation
Marius Widmer, Universität Freiburg, Leiter Kommunikation
Sustainability Branding
Präsentation und Diskussion
Mit Andreas Renggli, Polarstern, Kommunikationsberater und Partner
Auf Basis seiner langjährigen Erfahrung präsentiert Andreas Renggli, was Sustainability Branding ist, aus welchen Elementen dieses besteht und was hierbei zu berücksichtigen ist – sprich, was Dos und Dont’s des Sustainability Branding sind.
Präsentation
Praxisbeispiel Branding: Universität Lausanne
Präsentation und Diskussion
Philippe Gagnebin, Universität Lausanne, Leiter Kommunikation
Seit über zehn Jahren gibt es in der Direktion der UNIL einen Vizerektor, der für Nachhaltigkeit zuständig ist. Seine Tätigkeit beschränkt sich nicht nur auf den Campus, sondern auch auf die Forschung, die Lehre und die Governance der Institution, bis hin zu einer Reflexion über das militante Engagement der Forscherinnen und Forscher und der derzeit laufenden Gründung einer „Assemblée de la transition“, die sich aus zufällig ausgewählten Mitgliedern der Universitätsgemeinschaft zusammensetzt. Philippe Gagnebin gibt einen Überblick darüber, was an der UNIL im Bereich der Nachhaltigkeit und der Kommunikation zu diesem Thema unternommen wird.
Tagung 18. November 2021: „Wissenschaftskommunikation – Wie weiter?“
Begrüssung
Jürg Dinner, Präsident SUPRIO
Wissenskommunikation
Urs Hafner, Journalist und Buchautor
Medizin- und Forschungsverbot: Tier- und Menschenversuchsverbots-Initiative
Anne Laufer UniGe und Jürg Dinner UZH
-> Präsentation Anne Laufer
-> Präsentation Jürg Dinner
Assoziierung der Schweiz an «Horizon Europe» – aktueller Stand und Perspektiven
Maryline Maillard, EU and International Affairs, ETH Board (until end of September 2021: Science &Technology Counsellor at Mission of Switzerland to the EU) -> Präsentation
Workshop zur Umsetzung der Thesen zur Förderung der Wissenschaftskommunikation
In 5 Arbeitsgruppen mit anschliessender Präsentation -> Präsentation
«Wie verbessern wir den Dialog mit der Öffentlichkeit»
Hanna Wick, Präsidentin Agora-SNF -> Präsentation
Tagung 19. November 2020: „Corona-Krise im Hochschulumfeld – Blick hinter die Kulissen, Best Practice und Inspiration“
Zoom-Aufzeichnung der Tagung
Begrüssung
Jürg Dinner, Präsident SUPRIO -> Präsentation
Corona-Krise aus Sicht der Politik
Lukas Bruhin, Leiter des Krisenstabs des Bundesrats zur Bewältigung der Corona-Krise KSBC bis Ende Juni 2020
Corona-Krise aus Sicht der Studierendenschaft
Nino Wilkins, Vorstandsmitglied Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) -> Präsentation
Corona-Krise aus Sicht der Wissenschaft
Martin Ackermann, Leiter Covid-19-Taskforce des Bundes seit Ende Juli 2020 -> Präsentation
Corona-Krise aus Sicht der Hochschulkommunikation: Best Practice
Best Practice Beispiele von:
Anne Laufer, Leiterin Public Relations, Université de Genève -> Präsentation
Dominik Lehmann, Leiter Kommunikation, FHNW -> Präsentation
Christian Irgl, Redaktion, FHNW Pädagogische Hochschule -> Präsentation
Workshop 5. November 2018: Einfluss nehmen, aber richtig – mit Fakten, Allianzen und Social Media
Dokumente (pdf)
- Einführung
Jürg Dinner, Leiter Kommunikation Universität Zürich, Präsident Suprio
Die Herausforderungen der Digitalisierung (Bundesverband Hochschulkommunikation Deutschland) - Hochschulkommunikation im Medienwandel
Prof. Dr. Mike S. Schäfer, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IKMZ), Universität Zürich - Kampagnen: Kluge öffentlich-politische Meinungsbildung betreiben!
Silvan Gisler, Co-Gründer und Leiter Kommunikation, Operation Libero - Influencer Marketing: Was genau lässt sich auf Hochschulen übertragen?
Mike Schwede, Digital Strategist der ersten Stunde - Zielgruppen verstehen und über Social Media erreichen
Juliane Erler, Head of Social Media Marketing, Webrepublic AG - Von Netzwerktheorien zu Applied Social Media
Mirko Bischofberger, Scientific Advisor, Advisor EPFL, Gründer Science Studios GmbH und Crowdfunding Plattform Science Booster
Interne Kommunikation
- Interne Kommunikation: Kernaufgabe unternehmerischen Handelns
Andreas Jäggi, Geschäftsführer Perikom und Dozent - Yammern allein genügt nicht
Dr. Nicole Kasielke, Leiterin Kommunikationskanäle, ETH Zürich - Warum eine App ab Stange nicht immer das Richtige ist
Deborah Morling, stv. Leiterin Int. Kommunikation, Migros Genossenschaftsbund - Inside FHNW: Internes Community Management
Dominik Lehmann, Leiter Kommunikation Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
CRISPR-Cas9 – ein Fallbeispiel für die Wissenschaftskommunikation
Dokumente (PDF)
- Engagiert im Dialog mit der Öffentlichkeit – Kommunikatives Selbstverständnis am Beispiel von Crisp-Cas9
Claudia Appenzeller, Geschäftsführerin, Akademien der Wissenschaften Schweiz - Crispr-Cas9: Ethic implications and social reactions
Dr. Alessandro Blasimme, Ethiker, Universität Zürich - Crispr-Cas9: Die Wunderwaffe nüchtern betrachtet
Prof. Dr. Wilhelm Gruissem, Pflanzenbiotechnologe, ETH Zürich - From the deficit model to public engagement and knowledge co-production
Alain Kaufmann, biologiste et sociologue des sciences, Université de Lausanne - Workshop Fotoprotokoll
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